Das Kartenzählen ist eine mathematische Strategie, die seit Jahrzehnten mit dem Blackjack-Spiel verbunden ist. In den 1960er Jahren entwickelten Mathematiker wie Edward Thorp die erste wissenschaftliche Methode zum Zählen von Karten. Thorp's "Beat the Dealer" revolutionierte das Verständnis von Glücksspielen durch mathematische Analyse.
Die Grundidee basiert auf der Verfolgung von Karten, die bereits gespielt wurden, um die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Karten zu berechnen. Wenn mehr hohe Karten (10, J, Q, K, A) im Deck verbleiben, hat der Spieler einen statistischen Vorteil. Dies führte zu einer Reihe von Teams in den 1970er und 1980er Jahren, die systematisch Casinos spielten und beträchtliche Gewinne erzielen konnten.
Diese Erfolgsgeschichten veranlassten Casinos, ihre Sicherheitsmaßnahmen dramatisch zu verstärken. Die Industrie erkannte schnell, dass mathematische Strategien eine echte Bedrohung darstellten, und entwickelte entsprechende Gegenmaßnahmen.